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Ансамбль народних інструментів Волинського національного університету імені Лесі Українки

Ансамбль народних інструментів

Опубліковано: 2010-11-10 15:54:32

Außergewöhnliche Klänge in der Kirche

 

 

30.11.2011

ENGER

Außergewöhnliche Klänge in der Kirche

Ensemble "Wundersaiten" aus der Ukraine zu Gast

 


Vor dem Altar der Stiftskirche: Musikerinnen des Ensembles aus der Ukraine spielen auf ihren Banduras. | FOTO: DENNIS RABBE

 

Enger (dr). Wer glaubt, eine Gitarre wäre schwer zu spielen, hat sich noch nie an einer Bandura versucht. 64 Saiten hat das ukrainische Instrument. Um es zu spielen, bedarf es schon richtiger Fingerakrobatik. Das wissen die elf Musiker und Musikerinnen des Ensembles "Wundersaiten" aus eigener Erfahrung.
Es war schon ein beeindruckender Anblick, der sich da in der Stiftskirche in Enger bot. Mehrere Frauen trugen die ukrainische Volkstracht in den Farben weiß und blau. Auf ihren Köpfen trugen sie Kränze aus bunten Blumen. Ruhig schritten sie vor das Publikum und setzten sich auf die nebeneinander angeordneten Stühle. Als sie zu spielen begannen, erfüllte der unvergleichliche Klang der Banduras das gesamte Gotteshaus.
Das Ensemble spielte sowohl ukrainische als auch deutsche Weihnachtslieder.
Musikalisch unterstützt wurden "Wundersaiten" von der Instrumental-Gruppe "Die Quellen".
Jedes Jahr in der Adventszeit kommt das Ensemble aus dem 1.400 Kilometer entfernten Wolkhynien (Ukraine) nach Ostwestfalen, um das hiesige Publikum immer aufs Neue zu begeistern. Bereits im Winter vor zwei Jahren machte die Gruppe, die aus Studenten und Lehrenden der Universität von Lessja besteht, einen Stop in Enger, um ein Konzert zu geben. "In der Adventszeit kommt das einfach gut an", sagt Hans Püsner vom Verein "Brückenschlag Ukraine" und fügt hinzu: "Am besten gefallen mir die Banduras." Püsner ist Schatzmeister des Vereines aus Bad Salzuflen, der sich für die deutsch-ukrainische Völkerverständigung stark macht. Neben Spenden von Möbeln und medizinisch-technischen Geräten, wie Röntgen- oder Ultraschallgeräten, die in die ukrainische Krankenhäuser gebracht werden, um vor Ort zu helfen, kümmert sich der Verein auch darum, dass die Ukraine mit ihrer Kultur auch in Deutschland an Popularität gewinnt. "Wir pflegen die Kontakte zu den Musikern schon seit zehn Jahren. Finanziert
werden sie komplett auf Spendenbasis", sagt Püsner.